Wohnen am Fluss: Gemeinsames Symposium mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Wohnen am Fluss
Frankfurt, Hamburg, Offenbach und Saarbrücken auf dem Weg zu neuen Ufern
Wohnen am Fluss Flyer
Wohnen am Fluss Dokument
Programm
am Mittwoch, 18. August 2010
16:00 bis 20:00 Uhr
Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main
Die Veranstaltung ist kostenfrei
Alle Plätze sind vergeben. Die Anmeldung ist geschlossen.
Referenten und Podiumsteilnehmer:
• Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Holding
• Dieter von Lüpke, Leiter des Stadtplanungsamtes der Stadt Frankfurt
• Stefan Majer, stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Planen und Bauen der Stadt Frankfurt
• Holger Reiners, Hamburger Architekt, Autor und Stifter
• Horst Schneider, Oberbürgermeister der Stadt Offenbach
• Dr. Rena Wandel-Hoefer, Baudezernentin der Landeshauptstadt Saarbrücken
Moderation: Dr. Matthias Alexander, Ressortleiter der FAZ
Frankfurt am Main, 26. Juli 2010 – Zu einem Symposium zum Thema „Wohnen am Fluss“ laden die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und die Stiftung urban future forum e.V. am 18. August 2010 ins Literaturhaus Frankfurt ein. An diesem Nachmittag wird das Wohnen und Leben an den Flüssen anhand von konkreten Projekten und Entwicklungen in den vier Städten Frankfurt, Hamburg, Offenbach und Saarbrücken beleuchtet.
In Folge der Industrialisierung und damit zunehmender Wasserbelastung entfernte sich der Mensch vom Fluss. Mit dem wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandel, neuen Ansätzen der Gewässerunter¬haltung, verbunden mit der Verbesserung der Wasserqualität und steigendem Umweltbe¬wusstsein entdecken die Menschen die Flüsse wieder. Dies führt zu einer gesellschaftlichen Neubewertung und immer mehr Metropolen rücken wieder verstärkt an die Flussufer heran. Die Menschen und die Städte erschließen sich diesen Lebensraum neu.
In Frankfurt gibt es bereits mehrere ehrgeizige Projekte, bei denen sich das Wohnen am Wasser als attraktive Zukunftsperspektive präsentiert. Die Zeit, als der Main noch als Barriere innerhalb von Frankfurt empfunden wurde, liegt weit zurück. Der erfolgreiche Um¬bau des Westhafens zu einem modernen Stadtquartier hat erste Maßstäbe gesetzt: Lassen sich vergleichbare Konzepte in Offenbach, im Osthafen und in Niederrad realisieren?
Auch Hamburg entdeckt seinen weltberühmten Hafen neu. Der neue Stadtteil ,,Hafen-City“ direkt an der Elbe ist zur Top-Adresse in der Hansestadt geworden. Ein Projekt der Superlati¬ve: Insgesamt 5.500 Wohnungen für 12.000 Menschen werden hier entstehen.
In Saarbrücken verfolgt die Stadt mit dem Projekt „Neuen Stadtmitte am Fluss“ ebenfalls ein äußerst ehrgeiziges Projekt der europäischen Stadterneuerung. Bislang trennt die Stadtauto¬bahn die Stadt vom Fluss. Ein Teilstück der Stadtautobahn soll in Zukunft in einen Tunnel verlegt werden und die Stadtmitte damit an den Fluss rücken.
Anmeldung
Anmeldung zum Symposium ist geschlossen.
