urban future forum präsentiert die Zukunft des Wohnens

urban future forum präsentiert die Zukunft des Wohnens
Zweiter Kongress der Stiftung präsentiert das zukünftige Wohnen in den europäischen Metropolregionen

„Europas Städte erleben derzeit eine Renaissance. Es ist Aufgabe der Politik, diese Renaissance durch eine neue Phase der Stadtentwicklung zu gestalten.”
(Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, „Positionen zur Leipzig-Charta“, 2007)

Frankfurt am Main, 31. Juli 2007 – Im Jahr 2008 werden weltweit erstmals mehr Menschen in Städten leben als auf dem Land. Zu diesem Ergebnis kommen die Vereinten Nationen in einer aktuellen Studie (Weltbevölkerungsbericht 2007 des UNFPA). Den sich wandelnden demographischen Bedingungen hat sich inzwischen auch die EU angenommen und in der so genannten Leipzig Charta Strategien für die europäische Stadtentwicklung erarbeitet. Diese Tatsache unterstreicht die Notwendigkeit, sich mit dem Strukturwandel in den Städten auseinanderzusetzen. Entscheidende Impulse kommen in diesem Zusammenhang aus Frankfurt. Die stiftung urban future forum e.V. widmet sich diesem Spannungsfeld auf ihrem 2. Europakongress am 30. und 31. Oktober 2007 „Die Zukunft des Wohnens in Europa“.

Multidimensionalität des zukünftigen Wohnens

Alterung, Bevölkerungsschwund, Pluralisierung der Lebensstile, Zuwanderung, und Verlagerung von Produktionsprozessen, Dynamisierung der Wirtschaft – all dies sind Kennzeichen des gesellschaftlich-kulturellen, ökonomischen und demographischen Wandels. Dieser fundamentale gesellschaftliche Wandel beeinflusst das Leben in der Stadt und verändert insbesondere das Wohnen. Wie sehen die Wohnvorstellungen und die Nachfrageprofile der künftigen Gesellschaft in der Stadt aus? Wie wandlungs- und anpassungsfähig ist die Wohnimmobilie tatsächlich? Wie reagieren Städtebau und Stadtplanung auf die tief greifenden Veränderungen der sozialen Verhältnisse? Über die Zukunft der Stadt, über die Zukunft des Wohnens in der Stadt, über die Zukunft der Mobilitätssysteme und über die Zukunft neuer Dienstleistungen diskutieren auf dem 2. Europakongress Gesellschaftswissenschaftler, Architekten, Projektentwickler und Planer mit Entscheidungsträgern aus Politik, Bau- und Immobilienbranche sowie aus der Finanz- und Wohnungswirtschaft.

Zielsetzung des Kongresses ist die Entwicklung von Prognosen, Szenarien und Orientierungen für Planung, Bau, Vermietung, Verkauf und das Betreiben von Wohnungen bzw. Wohnimmobilien. Ergänzt wird die Betrachtung durch das Aufzeigen der Auswirkungen des gesellschaftlichen Strukturwandels und die Formulierung von Gestaltungsoptionen sowie die Diskussion von Wohnformen aus soziologischer und planerischer Sicht.

Hochkarätige Besetzung

An beiden Kongresstagen am 30. und 31. Oktober 2007, werden sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft äußern, Lösungsansätze erarbeiten und Visionen aufzeigen. Der hochkarätig besetzte Kongress will somit keine Laborbedingungen simulieren, sondern greifbare Impulse liefern. Referenten sind unter anderem Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee, der renommierte Soziologe Prof. Dr. Walter Siebel, die Architekturprofessoren Prof. Helmut Kleine-Kraneburg und Prof. Dr. Wolfgang Böhm, der DEGI-Immobilienmarktexperte Dr. Thomas Beyerle, Burkhard Ulrich Drescher, der Vorsitzende der Geschäftsführung der GAGFAH M Immobilien-Management GmbH sowie Dieter Ullsperger, Geschäftsführer des Immobilienunternehmens aurelis Real Estate.

Der Kongress „Die Zukunft des Wohnens in Europa“ findet vom 30. bis 31. Oktober 2007 in der Messe Frankfurt am Main statt. Weitere Informationen, eine aktuelle Referentenliste sowie ein Anmeldeformular finden Sie im Internet unter http://www.urbanfutureforum.org.

Kontakt:
urban future forum
Pressestelle
Philipp Schröter
Schmidtstraße 12
60326 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 75804-254
E-Mail: presse@urbanfutureforum.org
www.urbanfutureforum.org

Die stiftung urban future forum e.V. wurde im Jahr 2005 gegründet und ist ein interdisziplinär ausgerichtetes, wissenschaftliches Kompetenzzentrum. Es ist das erklärte Ziel der Stiftung, sich vor dem Hintergrund des globalen Strukturwandels für eine humane Zukunft der europäischen Stadt und ihrer Bewohner einzusetzen. Die Stiftung führt hierzu in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen durch, die sich mit den Auswirkungen der demographischen Entwicklung und des globalen Strukturwandels auf die Zukunft der europäischen Stadt beschäftigen. Auf den Kongress 2005 mit dem Thema „Wie werden wir leben?“ folgt im Oktober 2007 der zweite Europakongress mit dem Titel „Die Zukunft des Wohnens in Europa“. Sprecher des Vorstands der Stiftung ist Horst Hemzal, ehemals Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt am Main. Vorsitzender des Kuratoriums ist Frau Silvia von Metzler. Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats ist Prof. Dr. Vittorio M. Lampugnani.